Leseprobe
aus dem Gedichtband „Verlasse die Felder“
erschienen 1984 in der Edition ROETZER
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meine Tür
schließ ich auf
draußen
ein Korb
voller Worte
was für ein Geschenk
ich hole ihn
herein
ich mache mich
an die Arbeit
die Tür
lass ich offen
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wenn die Tänzer niedersteigen
aus der Diskothek der Triebe
fegt ein Sturm das Maß der Liebe
in die Wirbel eines Stromes
aus der Kuppel eines Domes
löst die Taube sich und fällt
in das Nichts der heilen Welt
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er ließ alles zurück
und sprang mit letzter Kraft
in die Freiheit
dort fragten sie ihn
was er wolle
hoffnungstrunken
schrie er das Wort
immer wieder
in ihre satten Gesichter
solang
bis er begriff
dass sie es nicht kannten
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